Aktion in Benolpe
Die KJG Benolpe verabschiedet sich vom Horts Limper Haus. unsere alte Schule, wobei es war eigentlich die neue Schule. Unten unser Wochenende in der alten (neuen) Schule.
Nachdem die Nachricht bekannt wurde das die Schule als Jugendbildungsstätte Ende 2013 geschlossen wird war klar, wir müssen mit unseren Kids da noch einmal rein. Gesagt getan, oder so, die Planung also eigentlich hat gar keine Planung stattgefunden, aber dies ist eine andere Geschichte, zurück zum Anfang, gesagt getan. Los geht es. Einchecken am Freitagnachmittag, alle trudeln nach und nach ein, wir haben ein paar Spiele in der ehemaligen Turnhalle unserer Schule eingeplant. 3*4 Meter klein aber für uns groß genug.  
Wieso die größeren Kinder sofort wissen, wo Ihre „Sporthalle“ ist, müssen wir gelegentlich mal Andrea Schreiber fragen.  Für unser Kettenfangen Spiel gerade groß genug, danach stellt die Tanzgruppe noch ihre Fortschritte vor. Danach wird es Zeit die Regeln für dieses Wochenende aufzustellen, Regel Nummer Eins: die Jungs dürfen Nachts nicht an die Wand klopfen, sonst bekommen die kleinen Angst, Regel Nummer Zwei: Nicht mit Schuhen ins Bett, auch nicht um das Bett zu beziehen, Regel Nummer Drei: es wird nicht auf die Schränke geklettert (für die Jungs eine echte Probe).
Danach muss der Speisesaal gestellt werden, die Mädels haben beschlossen, Frauen Power vor, die Jungs dürfen nicht helfen. Also werden Tische gewuchtet die locker  
das doppelt wie die Mädels wiegen. Danach werden die Zimmer eingeräumt, bei den Mädels werden die Koffer sorgfältig in die Schränke geräumt, bei den Jungs sorgfältig auf dem Boden verteilt. Geht schneller und jeder sieht sofort wo was liegt. Nach einigen kleinen Spielchen ist es Zeit für das Abendbrot, und welche Überraschung, Pastor Schiller kommt uns zur Hilfe, eine echte Hilfe beim Pizza backen. So überzeugend das Julian nachfragen muss ob er der „liebe Gott“ ist, so möchte ich auch einmal Pizza backen können.
Abräumen und raus zum Höhepunkt, die Nachtwanderung, muss gelungen sein, alle Nachbarn haben bestätigt das wir wieder heim gekommen sind. Jetzt wird es Zeit für das letzte Spiel des Tages, welches Zimmer ist als erstes Bett fertig, erster Preis „eine gute Nachtgeschichte“. Die Jungs haben nicht gewonnen und den Trostpreis bekommen „zwei gute Nachtgeschichten“. Ein neuer Tag bricht an, die Kids ausgeschlafen und frisch, ganz im Gegensatz zu uns Betreuern, verlangen nach einem aus- gedehnten Frühstück und sind sogar bereit anschließen auf- zuräumen. Danach das „Schneckenspiel“ im ganzen Haus, sonst immer nur im Jugendheim wie langweilig, das ist ein Erlebnis. Wir stellen demnächst eine Beschreibung mal online. Und so ein Spiel macht hungrig, Mettenknacker im Brötchen, einfach lecker, aber keine Diät. Der Nachmittag geht wie im Fluge vorbei, mit einem Termin bei Pastor Wagener, einigen Outdoor Spielen, und Fußball mit dem Kuscheltier, mit dem Lederball mussten wir bei den großen Glasscheiben in der Sporthalle verbieten.
Soviel Action macht hungrig, schön zu sehen wie alle beim Tisch decken anpacken. Nudeln kochen ist recht einfach und mit Bolognese auch lecker. Obwohl wir von Benolper Jugendgruppen hörten die mit dem Nudeln kochen ihre Probleme hatten (woll  Martin, Bleche 1981).  Danach ist es Zeit für das Abendprogramm, heute nur spielen und Filme schauen. Sehr zu unserer Freude, die Kids schwächeln und es wird relative früh still auf dem Flur.
Wir aber nehmen die letzte Prüfung auf uns und ziehen uns „die Kinder von Bullerbü“ rein, es wird spät und wir verschlafen morgens promt die Brötchen- lieferung. Frühstück, Aufräumen, Spülen, so war die Planung bis die Spülmaschine ihr böses „Ich“ zeigte. Nachdem wir das Schaummonster bewältigt hatten geht es voran, noch ein zwei Tänzchen und ein aufregendes, anstrengendes und schönes Wochenende liegt hinter uns. Wäre schön wenn sich die Kids in einigen Jahren noch an dieses Wochenende erinnern würden, wir die Gruppenleiter werden es tun.